Mzcheta

Freitag, 23.9.2016

Mzcheta, die alte Hauptstadt Georgiens

 

Die Swetizchoweli-Kathedrale ist das Zentrum der historischen Stadt. Sie liegt dort, wo die Kura, Georgisch Mtkwari, und der Aragvi zusammenfließen. Hoch auf einem Berg auf der anderen Seite des Aragvi beherrscht das georgisch-orthodoxe Kloster Dschwari die Landschaft.

Blick von der Terrasse von Irmas Gästehaus auf das Kloster Dschwari.
Blick von der Terrasse von Irmas Gästehaus auf das Kloster Dschwari.

Irma Gogiashvili, die umtriebige Unternehmerin, betreibt ihr Gästehaus erst seit wenigen Wochen. Hat man die etwas versteckte Zufahrt (Ein Hinweisschild am Ortsausgang von Mzechta ist behilflich) gefunden, befindet man sich plötzlich in einer Oase der Ruhe. Das Haus ist einfach, aber funktionell eingerichtet, sauber und ist besonders anziehend durch Irmas freundliche Fröhlichkeit. Ein Geheimtipp für Reisende, die bodenständige und preiswerte Unterkünfte bevorzugen, in denen die Chefin noch selbst das reichhaltige Frühstück mit georgischen Spezialitäten serviert.

Auf der Terrasse von Irmas Gästehaus.
Auf der Terrasse von Irmas Gästehaus.

 

Nach Mzcheta fährt man von hier nur wenige Minuten mit dem Auto. Der ehemalige Präsident Michael Saakaschwili hat  die alte Stadt um die historische Kathedrale herum sorgfältig rekonstruieren und in Form eines Disney-Lands aufbauen lassen. Das ist Historikern und Architekten ein Graus, den Touristen gefällt es. Sie bringen etwas Geld in die Stadt, kaufen Souvenirs und frequentieren die Restaurants. Für das arme Georgien kein unwichtiger Umstand.

Die Swetizchoweli-Kathedrale in Mzcheta.
Die Swetizchoweli-Kathedrale in Mzcheta.
Die Swetizchoweli-Kathedrale, Innenansicht.
Die Swetizchoweli-Kathedrale, Innenansicht.
Touristenmagnet Mzcheta.
Touristenmagnet Mzcheta.
Erholungspause in Mzcheta. Rechts im Bild: Gästehausbesitzerin Irma, die auch schon mal die Reiseführerin spielt.
Erholungspause in Mzcheta. Rechts im Bild: Gästehausbesitzerin Irma, die auch schon mal die Reiseführerin spielt.